Paralympixx am 09.06.2013 beim Tierheim Nümbrecht in Köln-Ostheim

Unsere Teilnahme an der Veranstaltung Paralympixx des Tierheims Nümbrecht in Köln-Ostheim war für uns ein voller Erfolg.

Die Anfahrt einiger Teilnehmer wäre zwar fast durch Starkregen auf der Autobahn verhindert worden, aber letztendlich konnte man doch trockenen Fußes auf dem Veranstaltungsgelände ankommen.

Der Aufbau unseres Zeltes gestaltete sich ein wenig schwieriger als erwartet, aber zum Glück gab es nette Männer von der Pfotenhilfe Spanien, die uns zur Hand gingen und rasch war der Pavillon aufgebaut und das Auto entladen.

Kaum war das Infomaterial ausgelegt und befestigt, kamen schon die ersten Besucher zu unserem Stand, die uns auch mehrere unserer ehemaligen Schützlinge mitbrachten, was uns ganz besonders gefreut hat. Wir konnten auf diese Weise mit eigenen Augen sehen, dass aus den traurigen Canile-Hunden wunderschöne und zufriedene Hunde geworden sind, die ihre Besitzer oder Pflege-Eltern mit glücklichen Augen anstrahlten. Solche Augenblicke sind der Lohn für unsere Arbeit und mit nichts zu vergleichen.
Auch der Anblick der lebensfrohen und glücklichen, wenn auch behinderten Hunde, war herzerweichend. An dem Lebenswillen dieser Hunde könnte sich mancher Mensch eine Scheibe abschneiden.
Wir danken dem TH Menschen für Tiere Nümbrecht für die Einladung zu dieser tollen Veranstaltung und hoffen, das diese noch öfter stattfinden.

Der Verkauf unserer Mohrenköpfe lief allerdings recht schleppend, was sicher an dem wechselhaften Wetter lag, ebenso wie an der leider insgesamt geringen Besucherzahl, aber wir konnten die Mohrenkopf-Kisten im Bekanntenkreis alle weiterverkaufen, so dass der Verein dennoch einen kleinen Gewinn zu Gunsten der Hunde erzielen konnte.

Auch wunderbar war das persönliche Kennenlernen vieler Menschen, die im Tierschutz tätig sind und die man sonst nur per Mail oder am Telefon als Stimme kennt.

Insgesamt war die Stimmung sehr angenehm und wir freuen uns auf weitere Veranstaltungen dieser Art, da sich hier eindeutig gezeigt hat, dass Tierschützer verschiedener Vereine gut zusammen arbeiten können und sich gegenseitig wertschätzen.

Es haben viele der Besucher unser Infomaterial über unsere Hunde, so wie über die Situation der Hunde in Italien gesichtet und uns darauf angesprochen, so dass wir sicher neue Freunde und Unterstützer gewinnen konnten.
Wir danke dem Verein "Tierschutzprojekt Italien" für  das zusätzlich zur Verfügung gestellte Infomaterial über die Situation in Italien und ihre Arbeit vor Ort.

 

Informationsveranstaltung am 12. Mai in Thalheim

 

Auf dem Gelände eines Hundevereins in Thalheim fand am
Muttertag eine Hundeschau statt, und es wurden zahlreiche Gäste aus der
Hundewelt erwartet.

 

Unser Verein hatte die Gelegenheit, dort einen
Informationsstand aufzustellen um die Besucher über unsere Arbeit zu
informieren.

 

Leider hatten wir an diesem Tag kein Glück mit dem Wetter und
es kamen nicht so viele Besucher wie erwartet. Wir haben es aber dennoch
geschafft, viele unserer Bratwürsten an den Mann/die Frau zu bringen und somit
zwar nicht viel an Gewinn erzielt, aber immerhin unsere Ausgaben gedeckt.

 

Zusätzlich haben wir noch einige unserer Tierschutzkalender
und einiges an Informationen an Besucher weitergeben können, auch einige über die
Situation in Italien aufgeklärt.

 

Als Bonus ist noch der ein oder andere EURO in unsere Spendendose
gefallen, was uns (und noch mehr unsere Hunde) sehr gefreut hat!

 

Fazit: Trotz ergiebigem Regen und einstelligen Temperaturen
haben wir unseren Verein gut repräsentiert und neue Kontakte knüpfen können für
Pflegestellen, Endstellen und Spender!!!

 

Unsere nächste Veranstaltung findet am 09. Juni im Tierheim
Nümbrecht statt und wir freuen uns auf viele Besucher!

 

 

Unsere Arbeit

Die Hunde in den Canilen in und um Rom haben kaum eine Lobby. Canile funktionieren nicht wie Tierheime im üblichen Sinne. Sie haben vielmehr den Charakter und die Qualität von Sammellagern, aus denen die meisten Hunde – sind sie einmal drin – nie wieder heraus kommen. Die Allermeisten fristen ein trostloses Dasein: eingesperrt in kahlen, kalten Zwingern, ohne je Zuneigung und menschliche Wärme zu erfahren. Viele werden dort geboren und sterben auch dort. Von der Straße sammeln, wegsperren und vergessen – das ist gängige Praxis in Italien. Mehr über die Arbeitsweise der Canile und ihrer Betreiber können Sie hier erfahren.

 

Indem wir einigen Hunden die Möglichkeit auf ein hundewertes Leben geben und sie aus den Canilen raus und nach Deutschland bringen, lösen wir die Problematik in Italien natürlich nicht. Vielmehr muss ein Umdenken in den Köpfen der Verantwortlichen und eine Veränderung der Handhabung vor Ort stattfinden. Auch dabei bemühen wir uns um Aufklärung, indem wir immer wieder das Gespräch mit den zuständigen Stellen in Italien suchen.

 

Und dennoch können und wollen wir nicht die Augen davor verschließen, dass die Situation nun einmal so ist, wie sie ist und wir wollen nicht darauf warten, dass politische Entscheidungen in Italien vielleicht eine Wende bringen. Wir sind uns darüber im Klaren, dass unsere Hilfe bei der Vielzahl der Hunde einen Tropfen auf den heißen Stein bedeutet und dass sie - solange sich nichts an der Sichtweise im italienischen Tierschutz ändert - ein Fass ohne Boden bleibt. Oft genug haben wir schon überlegt, aufzugeben und unsere Arbeit einzustellen. Die Widrigkeiten sind häufig so stark, dass wir versucht sind, uns abzuwenden. Aber das Wissen um die Hoffnungslosigkeit der Situation der Hunde dort und die Resignation und Traurigkeit in ihren Augen lassen uns nicht schlafen. Und so machen wir weiter.



Was tun wir also?

  • Wir suchen in erster Linie für die Hunde gute Plätze in Deutschland, und ab und an auch in der Schweiz
  • Wir lassen kranke Hunde in Italien auf unsere Kosten behandeln
  • Wir holen besonders gefährdete oder kranke Hunde aus den Canilen und bringen sie in Italien in Pensionen, wo sie besser betreut werden oder zu privaten Tierschützern
  • Wir arbeiten vor Ort mit Tierschützern, Gemeinden, Politikern und Behörden zusammen
  • Wir fordern von den Übernehmern tierärztliche Gutachten an, die uns helfen zu belegen, dass die Hunde oft chronische Leiden haben, die vor Ort nicht behandelt wurden. Damit können wir die zuständigen italienischen Amtsveterinäre auf Defizite in der Versorgung der Hunde aufmerksam machen und vielleicht langfristig die Situation für die Hunde verbessern
  • Wir fordern tierärztliche Atteste über schlecht kastrierten oder, trotz gesetzlicher Verpflichtung, nicht kastrierte Hündinnen an und legen sie ebenfalls den zuständigen Veterinären vor



Unsere Ansprechpartnerinnen in Italien fahren Hunderte von Kilometern quer durch´s Land,

  • um die verschiedenen Canile zu besuchen, mit den Betreibern zu sprechen, um zu schauen, wie es den Hunden geht und ob sie noch am Leben sind. Einige der Hunde werden fotografiert oder gefilmt und es wird versucht, sie ein wenig kennenzulernen (sofern man davon in diesem Rahmen überhaupt sprechen kann), damit wir Ihnen so viele Informationen wie möglich geben können
  • um zu den zuständigen ASL(= Veterinäramt/Amststierarzt) zu  fahren, wo sie die für die Ausreise der Hunde erforderlichen EU-Pässe bekommen. Oft ist der Weg umsonst, weil man bei Behörde A angekommen, dann doch zu Behörde B, wieder 200 km in die andere Richtung geschickt wird
  • um die Hunde zwecks Impfung, Entwurmung oder weil sie krank sind und Behandlung benötigen zu Tierärzten zu bringen.

 

Wir organisieren Sachspenden, Boxen und Transporte, wir organisieren Vor- und Nachkontrollen für Hunde mit Platzangeboten in Deutschland oder führen sie selbst durch. Wir arbeiten mit anderen Tierschutzvereinen, Tierschutzorganisationen und Privatpersonen zusammen. Wir stehen als Ansprechpartner für Interessenten und Übernehmer zur Verfügung, die wir beraten, betreuen und mit denen wir Kontakt halten. Wir stellen Hunde in verschiedenen Portalen ein und informieren über die Gegebenheiten in Italien.

 

Wir suchen nicht nur gute End- und Pflegeplätze für die Hunde, sondern setzen sie auch um, wenn es einmal nicht "passt" - leider das Schwierigste überhaupt, denn sind die Hunde erst einmal in Deutschland, findet sich leider oft nicht so schnell eine neue Pflegestelle. So muss ein Hund gelegentlich notgedrungen in eine (kostenintensive) Hundepension umziehen, wo er manchmal leider viel zu lange auf einen passenden Adoptanten wartet.



Auch für Hunde, die von einem Tierschutzverein oder einer Tierschutzorganisation übernommen werden, versuchen wir Vermittlungshilfe zu leisten. Speziell, wenn es um schwieriger zu vermittelnde Hunde geht (z.B. ältere Hunde oder Leishmaniose-positiv getestete), ist mehr Unterstützung bei der Suche nach einem Zuhause für immer erforderlich. Sie finden viele Hunde, die sich in der Vermittlung und Obhut anderer Organisationen und Vereine befinden, auch hier bei uns auf der Homepage in der Rubrik „Hunde in Deutschland suchen".

 

Sie sehen, unsere Aufgaben sind vielfältig und alleine nicht zu bewältigen. Durch die Unterstützung vieler, lieber Menschen in privater Initiative oder in Vereinen konnte schon vielen Hunden der Start in ein neues Leben ermöglicht werden.

 

Danke dafür, und dafür, dass Sie die Hunde nicht im Stich lassen!

 

Wenn auch Sie uns unterstützen wollen, klicken Sie bitte hier.



Wenn italienische und deutsche Tierschützer sich zusammentun...

Eine Gruppe unserer italienischen Tierschutzkollegen hat in Italien ein kleines Video veröffentlicht, in der Hoffnung, den italienischen Skeptikern und Gegnern der Auslandsadoptionen wieder einmal mehr in Wind aus den Segeln zu nehmen...

 

Übersetzung:

Das ist das Ergebnis der Anstrengungen von uns Tierschützern und der Adoptionen in Deutschland.

Um zu verstehen, wie die Auslandsadoptionen das schmerzliche, vergessene und leidvolle Leben der italienischen Hunde RETTEN, die jahrelang ohne jede Hoffnung eingesperrt sind in unseren sehr schlechten und oft rechtswidrigen Verwahranstalten!

 

Danke an alle, die intelligenterweise dieses anstrengende Engagement der Tierschützer unterstützen, trotz all der Kritiken, der Trümmer, der Torheiten und der Absurditäten, die zu Unrecht auf ihre Herzen und auf die Köpfe der Menschen niederhageln, die ihr Leben einer harten und anstrengenden Aktivität gewidmet haben, welche weit über das Dasein eines "einfachen Tierschützers" hinausgeht.

 

Offen sein für die internationalen Adoptionen bedeutet, die Pforte der Seele, der Intelligenz, der Neugier und des Glücks offen zu halten! Und noch ein unendlicher Dank an alle, die nicht im Schlamm der haltlosen Anschuldigungen von Schwätzern oder im Dunkeln ihrer Unwissenheit steckengeblieben sind, und die, weil sie wirklich verstehen wollen, sich selbst überzeugen wollten: Das ist Zivilisation!

DIE GERETTETEN HUNDE DANKEN AUS GANZEM HERZEN.

 

Link zum Video

 

Originaltext: Questo è il risultato del nostro sforzo volontario e delle adozioni in Germania. Per capire come le adozioni all'estero SALVANO le vite dolorose, dimenticate e sofferenti, di cani italiani costretti per anni senza speranza nelle nostre pessime, e spesso irregolari, strutture di detenzione! Grazie a tutti coloro che sostengono, intelligentemente, questo impegnativo sforzo volontario, nonostante tutte le critiche, le macerie, le follie e le assurdità che ingiustamente piovono sui cuori e sulle teste di persone che hanno dedicato la loro vita ad una attività tosta e impegnativa che esula dall'essere 'semplici volontari'
Essere aperti alle adozioni internazionali vuol dire tenere aperta la porta dell'anima, dell'intelligenza, della curiosità, della felicità! E poi un grazie infinito a tutti coloro che non sono rimasti impantanati nel fango delle accuse inesistenti blaterate o nel buio della loro ignoranza e, volendo davvero capire, hanno voluto verificare di persona: questa è civiltà! I CANI SALVATI RINGRAZIANO DI CUORE.